Am 23. Juni hatte sich eine knappe Mehrheit der britischen Wähler für den Ausstieg aus der EU ausgesprochen. Ein Streitpunkt dabei war vor allem das Thema Zuwanderung.

Bereits im Juni habe sich ein Anstieg abgezeichnet, "gefolgt von einem noch drastischeren Anstieg im Juli" mit 5500 Fällen sogenannter Hassverbrechen. Dazu zählten verbale wie körperliche Angriffe gegen Bürger anderer EU-Nationen sowie gegen britische Muslime und Angehörige anderer Minderheiten.

Der Tag, an dem die Briten über den Brexit abstimmten:

Im August seien die Zahlen dann wieder etwas gefallen, hätten aber immer noch über dem Niveau in den Monaten vor dem Brexit-Entscheid gelegen. Bereits kurz nach dem Referendum hatten sich Berichte über Demonstrationen vor Moscheen oder fremdenfeindliche Graffiti gehäuft.

"Die Zahlen machen sehr deutlich, dass einige Leute das Referendum nutzten, um ihre erbärmliche Sichtweise zu rechtfertigen oder Intoleranz und Hass zu verbreiten", sagte der Chef der regierungsgeförderten Menschenrechtskommission, David Isaac, zu dem Bericht.

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