Erdbeben

Schweres Erdbeben erschüttert Mexiko und Guatemala – drei Tote

Ein Haus, das beim Erdbeben am Donnerstag beschädigt wurde (Archiv).

Ein Haus, das beim Erdbeben am Donnerstag beschädigt wurde (Archiv).

Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 6,9 in Teilen von Mexiko und Guatemala sind drei Menschen ums Leben gekommen. Ein Mann wurde in der Ortschaft Huixtla im mexikanischen Bundesstaat Chiapas von einer Mauer erschlagen.

Drei weitere Menschen wurden verletzt, wie der Zivilschutz von Chiapas mitteilte. Er warnte zudem vor Nachbeben.

Im guatemaltekischen Department San Marcos gab es laut der örtlichen Feuerwehr zwei Todesopfer. Zwölf Menschen seien ins Spital eingeliefert worden. Zahlreiche Menschen hätten ihre Häuser verlassen. Mehrere Gebäude wurden beschädigt, die Telefonleitungen weitgehend zerstört.

Das Zentrum des Bebens am Montagmorgen (Ortszeit) lag rund 50 Kilometer südwestlich der mexikanischen Stadt Tapachula direkt an der Pazifikküste, wie die staatliche Erdbebenwarte mitteilte. Das US-Institut Geological Survey gab die Stärke des Bebens mit 7,1 an.

Die Zeitung "Prensa Libre" veröffentlichte auf ihrer Website Fotos von stark beschädigten Häusern. Einige Fassaden wiesen tiefe Risse auf, bei einem Gebäude war das Fundament weggebrochen. Durch Erdrutsche wurden einige Strassen verschüttet.

In der mexikanischen Region Soconusco seien einige Gebäude leicht beschädigt worden, teilte der Zivilschutz in Chiapas mit. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen, schrieb der Leiter der nationalen Katastrophenschutzbehörde, Luis Felipe Puente, auf Twitter. Auch in El Salvador war das Beben zu spüren.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1