Chile

Schwere Ausschreitungen bei Demonstration in Chile

Polizei geht mit Wasserwerfern gegen Demonstranten in Chile vor

Polizei geht mit Wasserwerfern gegen Demonstranten in Chile vor

Bei schweren Ausschreitungen während einer Demonstration in der chilenischen Hauptstadt Santiago sind am Dutzende Polizisten verletzt und mehr als 50 Menschen festgenommen worden.

Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas gegen die Demonstranten ein, die Steine, Stöcke und mit Farbe gefüllte Plastikflaschen warfen. Polizeichef Sergio Gajardo sagte, 32 Polizisten seien durch die "extremen Gewalttaten" am Ende des Protestzuges verletzt worden. Einem Polizeisprecher zufolge gab es 54 Festnahmen.

Die anfangs friedliche Demonstration für Reformen im Bildungswesen, an der Schüler Studenten und Eltern mit Kindern teilnahmen, schlug in Gewalt um, als die Polizei die nicht genehmigte Route zum Präsidentenpalast sperrte.

In den vergangenen Monaten gab es bereits mehr als ein halbes Dutzend Demonstration in Santiago für Verbesserungen im Bildungssystem. Die Demonstranten fordern unter anderem eine stärkere finanzielle Beteiligung des Staates an der Bildung sowie eine bessere Ausstattung der staatlichen Schulen.

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