Eine Organisation, welche sich nach eigenen Angaben «für das Erbe, die Identität und die Zukunft der Menschen mit europäischer Abstammung in den USA einsetzen will.» 

Das Treffen fand nicht irgendwo in einem staubigen Hinterhof in Oklahoma statt, sondern mitten im Zentrum der Macht: In Washington D.C., nur drei Häuserblocks vom Weissen Haus entfernt. 

Der Redner Richard B. Spencer ist ein Anführer der amerikanischen «Alt Right»-Bewegung, die sich seit der Wahl von Donald Trump in einem wahren Siegesrausch befindet. Er habe seit Tagen Kopfweh, sagt Spencer, «es liegt aber nicht am Alkohol, sondern am ständigen Gewinnen.»

Nun hat die amerikanische Zeitschrift «The Atlantic» ein Videoder Rede Spencers veröffentlicht. Darin ist zu sehen, wie im Publikum immer wieder zahlreiche Hände in die Höhe gerissen werden und zum Hitlergruss ansetzen. 

Kommentatoren sind schockiert

Nach der Veröffentlichung der Bilder zeigen sich die ersten Kommentatoren schockiert. «Ich kann nicht glauben, dass Neonazis in Washington D.C. öffentlich feiern», schreibt etwa Sam Stein, Journalist der Huffington Post. 

Holocaust Museum reagiert mit Abscheu auf Nationalisten-Konferenz

Das Holocaust Museum in Washington hat mit Abscheu auf das Treffen weisser Nationalisten in der US-Hauptstadt reagiert. «Wir sind von der hasserfüllten Rhetorik der Konferenz zutiefst alarmiert», teilte das Museum am Montag mit.

Richard Spencer fragte bei der Konferenz am Samstag – unweit des Museums – unter Bezug auf Juden: «Man fragt sich, ob diese Leute überhaupt Menschen sind.» 

Lebenslauf von Donald Trump