Der Schauspieler war für Dreharbeiten maskiert und bewaffnet auf einem Motorrad unterwegs, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach habe der Ordnungshüter Abella und einen anderen Schauspieler auf einem Motorrad angesprochen.

Die beiden Darsteller seien jedoch offenbar auf die Dreharbeiten konzentriert gewesen und hätten nicht reagiert. Daraufhin schoss der Hilfspolizist Abella in den Rücken. Dem Mann drohen nun rechtliche Konsequenzen, da er eigentlich keine Waffe tragen durfte.

Der britische Regisseur Allan Lyddiard erhob schwere Vorwürfe gegen die Behörden des asiatischen Landes, da diese über die Dreharbeiten informiert gewesen seien und sogar Polizisten zur Absicherung der Produktion abgestellt hätten. Der Regisseur brach die Arbeiten für seinen Dokumentarfilm über Morde aus Selbstjustiz in dem Land ab.