Jemen

Saudische Jets bombardieren erneut Huthi-Stellungen im Jemen

Die Luftangriffe haben im Jemen Spuren der Zerstörung hinterlassen

Die Luftangriffe haben im Jemen Spuren der Zerstörung hinterlassen

Trotz des angekündigten Endes der Bombenkampagne «Sturm der Entschlossenheit» haben saudische Kampfflugzeuge erneut Stellungen der schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen angegriffen. Über mögliche Opfer gab es zunächst keine Angaben.

Die Jets bombardierten in der südjemenitischen Stadt Tais einen Militärstützpunkt, den die Huthis zuvor von der Armee erobert hatten, wie Augenzeugen am Mittwoch berichteten. Über dem Gelände sei Rauch aufgestiegen.

Saudi-Arabien hatte am Dienstag knapp vier Wochen nach Beginn der Luftangriffe das Ende der Operation "Sturm der Entschlossenheit" verkündet. Sie sollte um Mitternacht durch einen Einsatz mit dem Namen "Wiederherstellung der Hoffnung" abgelöst werden.

Ein Sprecher der von Saudi-Arabien geführten Koalition sagte, es könne weiterhin Militäreinsätze geben, sollten es die Befehlshaber für nötig halten.

Mit den Luftangriffen unterstützt Saudi-Arabien den ins Ausland geflohenen jemenitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi. Die Huthi-Rebellen hatten in den vergangenen Monaten grosse Teile des Landes unter Kontrolle gebracht und den Staatschef abgesetzt.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden bei den Gefechten im Jemen in den vergangenen vier Wochen fast tausend Zivilisten und Kämpfer getötet und etwa 3500 weitere verletzt.

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