Dies sagte einer seiner engsten Berater und Freunde, Franck Louvrier, der Regionalzeitung "Presse-Océan" vom Samstag. In Sarkozys Umfeld heisst es seit einiger Zeit, der 59-Jährige wolle im November für den Vorsitz der konservativen Oppositionspartei UMP kandidieren.

Diesen Posten wolle er dann als Sprungbrett für die Präsidentschaftskandidatur 2017 nutzen. Allgemein wurde damit gerechnet, dass er seine Entscheidung spätestens Anfang September öffentlich macht.

Louvrier bestätigte nun, dass Sarkozy mit dem UMP-Vorsitz auch die Präsidentschaftskandidatur anstrebe. Bei seiner Entscheidung gehe es um persönliche Fragen, aber auch um Probleme, vor denen das ganze Land stehe, sagte er.

"Aus meiner Sicht ist Sarkozy der einzige, der das Land angesichts des Aufstiegs der extremen Rechten und Linken hinter sich versammeln kann", sagte er weiter.

Sollte sich der Ex-Präsident für eine Kandidatur um den UMP-Vorsitz entscheiden, hätte er die beiden ehemaligen Regierungschefs Alain Juppé und François Fillon als Rivalen.