"Dies ist ein riesengrosser Sieg für die Gesundheit unserer Kinder", zitierte der "San Francisco Chronicle" am Mittwoch den Initiator des Verbots, Stadtrat Eric Mar. Zwar hat der Bürgermeister der Westküstenstadt ein Veto gegen die umstrittene Entscheidung angekündigt, doch der Entwurf sei nicht in Gefahr, hiess es.

Das Gesetz will es Fast-Food-Ketten verbieten, kalorienreichen Kindergerichten Spielzeuge als Werbegeschenk beizulegen. Nur "gesündere Happy Meals", die eine Liste von strikten Ernährungsvorschriften erfüllen, können zusammen mit Spielzeugen verkauft werden. Diese Gerichte müssen weniger Fett, Salz und Zucker enthalten und zudem Obst und Gemüse mitliefern.

Der Stadtrat habe damit den Begriff "Happy" aus den beliebten Kindermahlzeiten verbannt, sagte Scott Rodrick, Besitzer von zehn McDonald's-Filialen, dem "San Francisco Chronicle". Es sei kein Verbot von "Happy Meals", sondern nur ein Anreiz, gesünderes Essen zu servieren, verteidigte Stadtrat Mar die Entscheidung.