"Unser Ziel ist seine Rückführung nach Hause", teilte das Aussenministerium in Moskau am Donnerstag nach Angaben der Agentur Interfax mit. Sprecher Alexander Lukaschewitsch sprach von einem "politischen Druck" der US-Regierung auf den Prozess.

"Dies weckt Zweifel, dass das Urteil gerecht ist." Er betonte erneut, dass die damalige Auslieferung Bouts von Thailand an die USA aus Sicht Moskaus nicht rechtmässig gewesen sei. Ein New Yorker Gericht befand den als "Händler des Todes" bekanntgewordenen Bout am Mittwoch (Ortszeit) in allen Anklagepunkten für schuldig.

Für drei der insgesamt vier Anklagepunkte - Verschwörung zur Tötung von US-Bürgern, zur Tötung von US-Regierungsmitarbeitern und zum Abschuss von Flugzeugen - sind jeweils 25 Jahre die Mindeststrafe. Möglicherweise muss er lebenslang hinter Gitter. Das Strafmass soll am 8. Februar 2012 verkündet werden.