Syrien

Russland bezeichnet westliche Syrien-Resolution als «unannehmbar»

Der russische Aussenminister Sergej Lawrow spricht mit syrischen Oppositionsführern in Moskau (Archiv)

Der russische Aussenminister Sergej Lawrow spricht mit syrischen Oppositionsführern in Moskau (Archiv)

Russland, eine der Vetomächte im UNO-Sicherheitsrat, lehnt den westlichen Vorschlag für eine neue Syrien-Resolution ab. Das Land bezeichnete den Entwurf als «unannehmbar».

Der Entwurf von Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und den USA setzte Assad ein zehntägiges Ultimatum, um den Waffenstillstandsplan des internationalen Sondervermittlers Kofi Annan umzusetzen. Ebenso sollte das Regime schwere Waffen aus den Städten abziehen. Andernfalls sollten harte wirtschaftliche und diplomatische Sanktionen drohen.

Russland werde im UNO-Sicherheitsrat gegen den Vorschlag votieren, falls das Papier am (heutigen) Donnerstag zur Eilabstimmung gestellt würde, sagte Vize-Aussenminister Gennadi Gatilow der Agentur Interfax.

Moskau sei weiterhin zu Verhandlungen über eine gemeinsame Resolution bereit. Doch sein Land lehne Drohungen gegen den umstrittenen Präsidenten Baschar al-Assad ab.

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