Passagiere des Flugs 813 von Phoenix nach Sacramento erklärten, im Dach der Kabine sei ein grosses Loch zu sehen gewesen. Von den 118 Menschen an Bord wurde niemand verletzt, allerdings fielen einige wegen Sauerstoffmangels für kurze Zeit in Ohnmacht.

Die Ursache des Defekts war nicht bekannt. Im Bereich der Gepäckablage habe sich ein Teil der Aussenhülle des Flugzeugs leicht gelöst, sagte eine Passagierin. Zuvor sei ein lauter Knall "wie aus einer Pistole" zu hören gewesen.

"Wenn man hinaufgeschaut hat, dann konnte man durch den Riss hindurch den Himmel sehen", sagte die Frau. Panik sei aber nicht aufgekommen.

Nach dem Zwischenfall in 11'000 Metern Höhe landete die Boeing 737 der Fluggesellschaft Southwest Airline auf einem Militärflughafen in Yuma, rund 240 Kilometer westlich von Phoenix. Der Pilot habe in einem kontrollierten Sinkflug unverzüglich die Flughöhe auf 3350 Meter verringert, sagte ein Sprecher US-Flugaufsichtsbehörde FAA.

Einen Anschlag schlossen die Behörden aus. "Alles deutet darauf hin, dass es sich um ein mechanisches Problem handelt", sagte ein Sprecher der Bundespolizei FBI.