In dem Wahllokal der Stadt Benenitra sei daraufhin Panik ausgebrochen. Inzwischen seien die Urnen an einen anderen Ort verlegt und die Abstimmung wiederaufgenommen worden, hiess es.

Den Angaben zufolge wurde zudem ein Mensch aus einem Wahlbüro im südlichen Bezaha entführt; im nördlichen Bezirk Tsaratanana hätten Unbekannte ein Lokal angezündet. Auch hier wurde die Abstimmung fortgesetzt, nachdem die Wahllokale verlegt wurden. Im Rest des Landes verlief der Urnengang zunächst friedlich.

33 Kandidaten der unterschiedlichsten Couleur traten bei der Wahl an, mit der das Land nach mehr als vier Jahren aus der schweren politischen Krise geführt werden soll. Sollte keiner der Bewerber in der ersten Runde siegen, gibt es eine Stichwahl am 20. Dezember - an dem Tag soll auch ein neues Parlament gewählt werden.

Die Wahl war mehrmals verschoben worden. Zur Stimmabgabe sind rund 7,8 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen.