Ruhani legte am Samstag sein Veto gegen eine Entscheidung des iranischen Fussballverbandes FFI ein. Aus finanziellen Gründen hätten die Sportlerinnen zu Hause bleiben müssen. Nun sollen die Iranerinnen doch fahren. Die Regierung werde die Kosten über das Sportministerium bezahlen, berichtete die Nachrichtenagentur ISNA.

Nach Angaben der Tageszeitung "Schargh" vom Samstag war die Reise nach Guatemala erst abgelehnt worden, da sie mehr als 300'000 Euro koste. Das war zu teuer für den FFI, zumal die Spiele nicht im offiziellen Kalender des Weltverbands FIFA registriert sind. Nach dem Gewinn der Asienmeisterschaft war den Spielerinnen der Nationalauswahl die Teilnahme am Wettbewerb in Guatemala indes fest versprochen worden.