"Die parlamentarische Zustimmung schafft nun alle Voraussetzungen dafür, dass die Regierung mit intensiven Arbeit beginnt", sagte der konservative Ministerpräsident Pedro Passos Coelho, der seit zwei Wochen im Amt ist.

Die Regierungskoalition lobte den "Geist der Kompromissbereitschaft und Offenheit", der die Debatte im Parlament geprägt habe. Die Opposition brachte keine Veränderungsvorschläge ein, die eine eigene Abstimmung erfordert hätten.

Anders als die griechische Regierung wird die Koalition in Lissabon in ihrem Sparkurs von den kürzlich abgewählten Sozialdemokraten unterstützt. Portugal erhält von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) 78 Milliarden Euro an Krediten, um seine Finanzen in Ordnung zu bringen.