Die Demonstranten versammelten sich später vor dem Provinzparlament. In der Umgebung sind gemäss der Polizei Stände fliegender Händler geplündert worden. Fernsehbilder zeigten Autos mit zerstörten Fenstern.

In Teilen Kapstadts herrscht bittere Armut. Zahlreiche Einwohner haben keinen Zugang zu Strom oder fliessendem Wasser. Proteste gegen die Missstände im Stadtzentrum sind aber ungewöhnlich.

Die örtlichen Behörden machten die Politik für die Gewalt vom Mittwoch verantwortlich. Kapstadt und die zugehörige Provinz werden von der oppositionellen Demokratischen Allianz regiert. Diese wirft dem landesweit regierenden Afrikanischen Nationalkongress vor, vor anstehenden Wahlen Gewalt zu schüren.