Laut Polizei gab es keine Zwischenfälle. Zu der Gegendemonstration hatte ein breites Bündnis aufgerufen. Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer war in Dresden dabei. An der Demonstration beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter mehrere tausend Menschen.

Der deutsche Aussenminister Heiko Maas bezeichnete das vierjährige Bestehen von Pegida als "traurigen Tag für unser Land". Es sei aber kein Tag, "die Hände in den Schoss zu legen", schrieb Maas im Kurzbotschaftendienst Twitter. Es sei "super", dass die Menschen in Dresden gegen Pegida demonstrierten.

Zu der Pegida-Veranstaltung hatte auch der Gründer der Gruppe, Lutz Bachmann, mit aufgerufen. Für grösseres Aufsehen sorgte Pegida zuletzt in Chemnitz, wo die Gruppe gemeinsam mit der AfD nach dem mutmasslich von einem Asylbewerber verantworteten Tod eines jungen Mannes demonstrierte.