Neuseeland

Panik durch Nachbeben - Zehntausende verlassen Christchurch

Aufgewirbelter Staub und die Angst vor den Nachbeben machen den Einwohnern zu schaffen

Aufgewirbelter Staub und die Angst vor den Nachbeben machen den Einwohnern zu schaffen

In Neuseelands zweitgrösster Stadt Christchurch liegen die Nerven nach dem schweren Erdbeben wegen ständiger Nachbeben blank. Jeden Tag spüren die Einwohner erneut Erschütterungen. Inzwischen seien etwa 20 Prozent der Bürger geflüchtet - mehr als 70 000 Menschen.

Dies erklärte Bürgermeister Bob Parker am Freitag. Nach neuesten Schätzungen kamen beim Beben vom 22. Februar wahrscheinlich 220 Menschen ums Leben. Die Innenstadt war zu grossen Teilen zerstört worden.

In dem kleinen Ort Lyttelton nahe dem Epizentrum des Bebens wurde eines von weltweit nur noch fünf funktionierenden Timeball-Gebäuden zerstört. Es hatte eine rote Kugel auf dem Dach, die täglich um ein Uhr mittags an einer Stange zu Boden fiel, um den Schiffen im Hafen die Zeit anzuzeigen.

Das Gebäude stammte aus dem Jahr 1876. Es müsse abgerissen werden, sagte der Direktor der Stiftung für historische Stätten, Bruce Chapman. "Wir tun es mit grossem Bedauern, aber die Sicherheit der Öffentlichkeit geht vor."

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