Österreich

Österreichs Konservative verlieren absolute Mehrheit in Vorarlberg

ÖVP-Landeshauptmann Markus Wallner (links) ohne absolute Mehrheit

ÖVP-Landeshauptmann Markus Wallner (links) ohne absolute Mehrheit

Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) hat bei den Wahlen zum Landesparlament von Vorarlberg die absolute Mehrheit verloren. Laut dem offiziellen vorläufigen Endergebnis lagen die Konservativen mit 41,8 Prozent der Stimmen 9 Prozentpunkte hinter dem Ergebnis von 2009.

Es ist das historisch schwächstes Resultat der ÖVP. Wahlgewinner sind die Grünen, die 6,5 Prozentpunkte auf 17,1 Prozent zulegen konnten und nun neben der FPÖ nun potenzielle Koalitionspartner der Volkspartei sind. Die rechten Freiheitlichen (FPÖ) verloren leicht und kamen auf 23,5 Prozent (minus 1,7 Prozent).

Von den 267'000 Wählern im westlichsten Bundesland der Alpenrepublik entschieden sich 8,8 Prozent für die Sozialdemokraten (minus 1,2 Prozentpunkte). Damit sind diese erstmals nur noch einstellig und wie die ÖVP am historischen Tief angelangt.

Die die jungen liberalen NEOS blieben unter ihren Erwartungen, ziehen aber mit 6,9 Prozent klar erstmals in das Landesparlament ein.

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