Syrien-Konflikt

Obama bei Syrien offen für Zusammenarbeit mit Russland und Iran

US-Präsident Barack Obama spricht vor der 70. Vollversammlung der Uno in New York.

US-Präsident Barack Obama spricht vor der 70. Vollversammlung der Uno in New York.

US-Präsident Barack Obama will zur Beendigung des Bürgerkrieges in Syrien auch mit den wichtigsten Verbündeten der Führung in Damaskus zusammenarbeiten.

"Die Vereinigten Staaten sind bereit, mit jeder Nation, einschliesslich Russland und Iran, an einer Lösung des Konfliktes zu arbeiten", sagte Obama am Montag vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York.

"Wir müssen aber einsehen, dass es nach so viel Blutvergiessen, so viel Gemetzel, keine Rückkehr zum Status quo vor dem Krieg geben kann."Obama forderte einen geordneten Übergang weg vom syrischen Staatschef Baschar al-Assad, den er als Tyrannen bezeichnete.

Am UNO-Sitz laufen die Bemühungen um eine Beendigung des Krieges in Syrien auf Hochtouren. Am Rande der Vollversammlung trafen sich die Aussenminister der USA, Frankreichs, Grossbritanniens, Deutschlands, Jordaniens, der Türkei und Saudi-Arabien, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

Im Laufe des Tages wurde zudem ein Treffen Obamas mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erwartet. Eine zentrale Frage ist, welche Rolle Assad zugedacht wird.

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