Haiti

Noch 172'000 Menschen leben nach Erdbeben in Zeltlagern

Kinder auf Haiti wachsen nach Erdbeben in Camps auf (Archiv)

Kinder auf Haiti wachsen nach Erdbeben in Camps auf (Archiv)

Vier Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti leben nach Angaben von Entwicklungshelfern noch rund 172'000 Menschen in Zeltlagern. Trotzdem habe sich die Lage im Karibikstaat leicht verbessert.

89 Prozent der Betroffenen hätten inzwischen ihre provisorischen Zeltunterkünfte verlassen können. Mit rund 57'000 Cholera-Fälle im Jahr 2013 habe sich auch die Zahl der Erkrankungen an der gefährlichen Infektionskrankheit im Vergleich zum Jahr 2010 halbiert. 2014 werde aber immer noch mit 45'000 Ansteckungen gerechnet.

Das teilte die Hilfsorganisation Oxfam am Samstag zum vierten Jahrestag der Katastrophe am Sonntag mit.

Der verarmte Karibikstaat wurde am 12. Januar 2010 von einem Erdbeben der Stärke 7,0 erschüttert. Mehr als 200'000 Menschen starben, etwa 2,3 Millionen wurden obdachlos. Seit Oktober 2010 grassiert in dem Land auch eine Cholera-Epidemie.

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