Nobelpreis

Nobelpreis für Physik geht an Franzosen und Amerikaner

Nobelpreis für Physik geht an den Franzosen Serge Haroche (l.) und Amerikaner David Wineland.

Nobelpreis für Physik geht an den Franzosen Serge Haroche (l.) und Amerikaner David Wineland.

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an den Franzosen Serge Haroche und den Amerikaner David Wineland für «bahnbrechende experimentelle Methoden», um Quantensysteme zu messen und zu manipulieren.

Die beiden hätten "durch den Nachweis der direkten Beobachtung von einzelnen Quanten-Teilchen ohne sie zu zerstören die Tür zu einer neuen Ära des Experimentierens in der Quantenphysik" aufgestossen, gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm bekannt.

Im vergangenen Jahr hatten sich Saul Perlmutter (USA), Brian P. Schmidt (USA und Australien) und Adam G. Riess (USA) die Auszeichnung geteilt. Sie hatten entdeckt, dass sich das All derzeit mit steigender Geschwindigkeit ausbreitet.

Die feierliche Überreichung der Auszeichnungen findet traditionsgemäss am 10. Dezember statt, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel.

Die höchste Auszeichnung für Physiker ist mit umgerechnet derzeit 1,1 Millionen Franken (8 Millionen Schwedischen Kronen) dotiert. Damit vergibt die Stiftung 20 Prozent weniger Geld als 2011. Ihr Kapitalvermögen war im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise geschrumpft.

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