Geologie

Nicaragua evakuiert 3000 Menschen wegen aktivem Vulkan

Polizistin steht im Ascheregen in der Nähe des Vulkans San Cristobal

Polizistin steht im Ascheregen in der Nähe des Vulkans San Cristobal

Die Aktivität des Vulkans San Cristobal hat die nicaraguanischen Behörden dazu veranlasst, rund 3000 Menschen zu evakuieren. Der Berg spie eine Gas- und Aschewolke rund vier Kilometer in die Höhe.

Anwohner berichteten von drei schweren Explosionen im Inneren des Vulkans, bevor sich die Wolke ihren Weg himmelwärts bahnte und Asche über nahegelegene Dörfer geweht wurde.

Vertreter des Zivilschutzes teilten mit, 300 Soldaten seien entsandt worden, um die Menschen zu evakuieren und sich um sie zu kümmern. Der Direktor des Geologischen Instituts von Nicaragua, Javier Mejia, berichtete von einer starken Aktivität im Vulkan. Dies zeigten die Messinstrumente an.

"Wir schliessen nichts aus, rufen aber zur Ruhe auf", sagte er. Der 1745 Meter hohe Berg liegt mehr als 100 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Managua.

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