USA

New York zieht künftig bei häuslicher Gewalt alle Feuerwaffen ein

"Die neuste Welle von Massenerschiessungen ist erschreckend": New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo. (Archivbild)

"Die neuste Welle von Massenerschiessungen ist erschreckend": New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo. (Archivbild)

Der US-Bundesstaat New York hat seine Waffengesetze verschärft. Zukünftig müssen wegen häuslicher Gewalt vorbestrafte Personen alle Feuerwaffen - nicht nur Handfeuerwaffen - abgeben, wie Gouverneur Andrew Cuomo am Samstag (Ortszeit) mitteilte.

Die Betroffenen können demnach auch keinen Waffenschein mehr erwerben. Schon zuvor war es Menschen wegen einer Reihe von anderen Vorstrafen in New York untersagt, Waffen zu besitzen. Häusliche Gewalt gehörte bislang nur eingeschränkt dazu. Auch der Schütze von Las Vegas, der im vergangenen Oktober 58 Menschen und sich selbst getötet hatte, sei vor seiner Tat wegen Gewalt gegen Frauen auffällig geworden, sagte Cuomo.

Die neue Gesetzgebung in New York folgt einer Reihe von Fällen von Waffengewalt in den USA, wie zuletzt dem Schulmassaker von Parkland mit 17 Toten im Februar, die eine landesweite Protestwelle ausgelöst hatten. Der Demokrat Cuomo kritisierte zugleich die Regierung von US-Präsident Donald Trump. "Die neueste Welle von Massenerschiessungen ist erschreckend, und das Versäumnis der Bundesregierung, sich für sinnvolle Gesetze zur Waffensicherheit einzusetzen, ist unzumutbar", so der Gouverneur.

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