Te Ika-a-Maui heisst übersetzt "Fisch von Maui" und geht auf die Maori-Legende zurück, dass der Halbgott Maui und seine Brüder die Nordinsel von ihrem Kanu aus an die Angel nahmen. Te Waipounamu heisst übersetzt "Die Gewässer des Grünsteins". Pounamu sind jadeähnliche Steine, die im Südwesten der Südinsel vorkommen.

Die Maori-Namen wurden nach Angaben von Williamson noch bis in die 50er Jahre auf Landkarten der Regierung ausgewiesen. Üblicher sind bis heute allerdings die Bezeichnungen Süd- und Nordinsel. Auch sie wurden aber nie offiziell registriert. Das holt Williamson jetzt nach. Sie sind ebenso wie die Maori-Namen weiter gültig.

Neuseeland bemüht sich seit langem um einen Platz für die Maori-Kultur im öffentlichen Leben. Viele Hinweisschilder sind zweisprachig, ebenso die Bezeichnungen auf amtlichen Webseiten. Auf der offiziellen Webseite der Regierung heisst die Suchfunktion "Search New Zealand Government" etwa auch "Kawanatanga o Aotearoa". Die Texte sind allerdings alle in Englisch.