Die Ministerin für innere Sicherheit, Janet Napolitano, informierte am Donnerstag in Washington über die Neuerungen. Wenn sich eine Bedrohung entwickle, die Auswirkungen auf die Öffentlichkeit haben könnte, dann werde ihre Behörde so viele Informationen liefern, wie sie könne, sagte Napolitano.

So sollten die Warnhinweise "klare" Aussagen über eine unmittelbare oder erhöhte Gefahr enthalten, Angaben über die Art eines potenziellen Terrorkomplotts und wie die Behörden damit umgingen.

Das bisherige System sei veraltet und habe "bei weitem zu wenige praktische Informationen" enthalten, so Napolitano weiter. Es war nach den Anschlägen vom 11. September geschaffen worden. Fünf Farben symbolisierten den Grad der Bedrohung - von "ernst" bis "niedrig". Seit vier Jahren galt Gelb für "erhöhte" Gefahr eines Anschlags.