Ebenfalls vertreten ist ein früheres Mitglied der oppositionellen Muslimbruderschaft. Die Bruderschaft selbst lehnte es ab, dem Kabinett des neuen Ministerpräsidenten Maruf al-Bachit beizutreten. Kurz nach der im Staatsfernsehen übertragenen Vereidigungszeremonie forderte die Muslimbruderschaft die neuen Minister dazu auf, ihrem Versprechen schneller Reformen nachzukommen.

Die Demonstranten hatten bei ihren Protesten die ehemalige Regierung für gestiegene Lebensmittel- und Benzinpreise sowie zögerliche Reformen verantwortlich gemacht.