Auch die UNO bestätigte die Kämpfe im zentralafrikanischen Land. Die aus ehemaligen Soldaten bestehende M23-Rebellenbewegung hatte im vergangenen Jahr einen Aufstand gegen die Regierung des Kongos begonnen. Wochenlang kontrollierten die Aufständischen das östliche Goma. Kinshasa und die Vereinten Nationen werfen den Nachbarländern Uganda und Ruanda vor, die M23-Miliz zu unterstützen, was beide Länder zurückweisen.

In Uganda wurden im Dezember Friedensverhandlungen begonnen. Diese lagen aber ab Mai monatelang auf Eis und wurden vor wenigen Tagen erneut unterbrochen.