Man sei mit dem bisherigen Verlauf der Übung sehr zufrieden, sagte der militärische Chefplaner Mariusz Lewicki am Donnerstag im niederländischen Eindhoven. Insgesamt sind an der Übung nach NATO-Angaben rund 1500 Soldaten aus elf Mitgliedstaaten beteiligt.

Die auch Speerspitze genannte Eingreiftruppe der NATO soll künftig innerhalb weniger Tage in Krisengebiete verlegt werden können. Sie wird vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts vor allem als Abschreckung gegen Russland aufgebaut.

Als mögliche Einsatzorte gelten die baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen. Diese Alliierten fühlen sich in besonderem Masse von der aktuellen Politik Russlands bedroht.