Dies meldete die Nachrichtenagentur Interfax am Dienstag unter Berufung auf Raumfahrtkreise. Bis zur genauen Klärung der Ursache wurden alle weiteren Proton-Starts im kasachischen Baikonur abgesagt.

Die Telekommunikationssatelliten gehörten Russland und Indonesien. Der russische Satellit Express MD2 sollte zehn Jahre lang Fernsehübertragungen und Kommunikation in früheren Sowjetrepubliken verbessern.

Telkom-3 wurde auf Bestellung Indonesiens in Russland hergestellt und sollte 15 Jahre lang für gute Telekommunikation in dem asiatischen Inselstaat sorgen.

Die etwa 150 Millionen Euro teure Panne erinnert an den Fehlstart einer Proton-M mit einem Nachrichtensatelliten vor fast genau einem Jahr. Damals geriet die Rakete wegen einer Fehlzündung des Beschleunigungsblocks auf eine falsche Umlaufbahn und stürzte nach sieben Monaten in den Pazifik.