Ägypten

Nach langem Hin und Her: Schweiz rät von Reisen nach Ägypten ab

Das EDA rät von Reisen nach Ägypten ab – auf dem Bild ein Kamelanbieter bei den Pyramiden in Giseh.

Das EDA rät von Reisen nach Ägypten ab – auf dem Bild ein Kamelanbieter bei den Pyramiden in Giseh.

Das EDA rät seit Freitag von Reisen nach Ägypten ab. Die Reisewarnung gilt insbesondere für Touristen. Die grossen Schweizer Reiseveranstalter planen derzeit keine Evakuierungen, bieten aber kostenlos Umbuchungen und Stornierungen an.

Wer nicht nach Aegypten reisen will, obwohl er eine Reise mit Abflug bis zum 20. September gebucht hat, kann diese bei Kuoni, Hotelplan oder Tui Schweiz spesenfrei umbuchen oder stornieren. Diesen Termin setzen die Reisebüros, weil in Ägypten bis Mitte September der Ausnahmezustand besteht. Für die Zeit danach entscheiden sie anhand der Entwicklung.

Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat am Freitag seine Reisehinweise für Ägypten wegen den jüngsten Ereignissen angepasst. Von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen nach Ägypten rät das EDA ab.

Viele Schweizer in den Ferien

Wer sich bereits in Ägypten aufhalte, solle die Anweisungen der Sicherheitsbehörden befolgen. Dazu zählen die verhängten Ausgangssperren. Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten gemieden werden, heisst es auf der Website des EDA.

Reisen in die unruhegeschüttelten Zentren des Landes bieten die Veranstalter derzeit nicht an. Am Roten Meer hingegen, wo das Leben mehr oder weniger normal verlauft, befinden sich hunderte von Schweizern in den Ferien. Weitere wollen demnächst zu Bade- und Tauchferien aufbrechen.

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