Coronavirus - China

Nach Ausbruch in Peking: China meldet 49 neue Coronavirus-Fälle

In China flammt die Ausbreitung des Coronavirus wieder auf - die Behörden ergreifen erneut drastische Massnahmen für Tausende.

In China flammt die Ausbreitung des Coronavirus wieder auf - die Behörden ergreifen erneut drastische Massnahmen für Tausende.

In Folge des Coronavirus-Ausbruchs auf einem Grossmarkt in Peking ist die Zahl der Covid-19-Fälle in China weiter gestiegen. Wie die nationale Gesundheitsbehörde am Montag mitteilte, registrierte sie 49 neue Infektionen.

Darunter seien auch zehn "importierte" Fälle mit Sars-CoV-2 bei Reisenden und 39 lokale Ansteckungen, hiess es. Von den im Inland übertragenen Fällen wurden 36 in Peking und drei in der benachbarten Provinz Hebei registriert.

Nachdem in China über viele Wochen kaum noch neue Erkrankungen gemeldet wurden, war es vergangene Woche auf einem Grossmarkt der chinesischen Hauptstadt zu einem neuen Ausbruch gekommen, was Ängste vor einer neuen Virus-Welle schürte. Dutzende neue Ansteckungen wurden seit Freitag auf dem Xinfadi-Markt im Stadtviertel Fengtai gemeldet.

Der Grossmarkt, der rund 90 Prozent des Gemüses und Obsts der 20-Millionen-Metropole liefert, wurde geschlossen. Im Umfeld wurden Wohnviertel abgeriegelt sowie Kindergärten und Grundschulen geschlossen. Rund 10'000 Händler und Mitarbeiter des Marktes sollen getestet werden.

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