Das Gericht folgte damit einem Antrag der Staatsanwaltschaft, wie ein Justizsprecher am Donnerstag gemäss der Agentur Interfax sagte. In den Videofilmen seien Aussprüche und Handlungen dokumentiert, die Gläubige verletzen könnten, sowie verborgene Aufrufe zu Aufruhr und Ungehorsam, erklärte Richterin Marina Mussimowitsch.

Sie berief sich auf ein Gutachten im Auftrag des russischen Innenministeriums. Nach ihrem Protest gegen Putin im Februar waren Nadeschda Tolokonnikowa und Maria Aljochina wegen "Rowdytums aus religiösem Hass" in einem umstrittenen Prozess zu zwei Jahren Straflager verurteilt worden.

Das umstrittene Video von «Pussy Riot»

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Jekaterina Samuzewitsch erhielt eine Bewährungsstrafe. Die Urteile gegen die jungen Frauen hatten international Empörung ausgelöst. Zwei von ihnen sind Mütter kleiner Kinder.