Nebst den 42 Leichen hätten 50 Passagiere lebend aus dem Wasser gerettet werden können. Die mehrheitlich aus dem nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh stammenden Pilger hätten sich auf dem Weg befunden zu dem hinduistischen Triveni-Tempel im Bezirk Nawalparasi rund 150 Kilometer westlich der Hauptstadt Kathmandu. Einige Pilger seien auf dem Dach gesessen.

Wie die Polizei weiter mitteilte, befanden sich laut den Überlebenden insgesamt über 100 Menschen in und auf dem Bus. Der Fahrer wurde festgenommen. Er soll betrunken gewesen sein.

Wegen der Monsun-Regenfälle sei das Wasser im Kanal sehr hoch. Schwere Verkehrsunfälle kommen in Nepal häufig vor. Gründe dafür sind schlechte Strassen, nicht ausreichend gewartete oder überfüllte Fahrzeuge sowie ein riskanter Fahrstil.