Tourismus

Mindestens 21 Tote nach Überschwemmungen in Thailand

Zwei Touristen waten durch das knietiefe Wasser in Koh Samui

Zwei Touristen waten durch das knietiefe Wasser in Koh Samui

Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen sind in Südthailand mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Auch Tausende Touristen sind von dem Hochwasser betroffen, teilten die Behörden mit. Schweizer befinden nach bisherigem Kenntnisstand nicht unter den Opfern.

In der Region wurden Zugverbindungen unterbrochen und drei Flughäfen geschlossen. "Das Heer und die Marine arbeiten gemeinsam daran, den Betroffenen zu helfen und Gebiete zu evakuieren, die von Erdrutschen bedroht sind", sagte ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur Reuters. "Für die kommenden Tage werden weitere Niederschläge erwartet."

Aus drei Teilen der Krabi-Provinz wurden Erdrutsche gemeldet. Dabei starben in einem Dorf mindestens zehn Menschen. Der Generaldirektor der Katastrophenschutzes Wiboon Sangruanpong sagte, noch sei es zu früh, um das ganze Ausmass der Schäden zu beziffern. Fast eine Million Menschen sind in der Region von den ungewöhnlich schweren Niederschlägen betroffen.

Dem Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) liegen derzeit keine Meldungen über Schweizerinnen und Schweizer vor, die Risiken oder Gefahren ausgesetzt sind, wie das EDA am Mittwoch bekanntgab. Die EDA-Vertretung von Thailand beobachte die Situation in Südthailand genau.

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