Die Täter schlugen am frühen Abend zu, als viele Kunden vom Ausverkauf an den Ständen profitieren wollten. Bei weiteren Gewaltakten im Irak wurden ein Soldat, ein Zivilist und ein Extremist getötet, der eine Bombe deponieren wollte und dabei erschossen wurde.

Schon am Mittwoch waren 75 Menschen bei zahlreichen Anschlägen in dem Land getötet worden. Die Hintermänner der neuerlichen Bluttaten blieben zunächst unbekannt.

Die Sicherheitslage im Irak hat sich im laufenden Jahr dramatisch verschlechtert. Beobachter sehen die Wut der sunnitischen Bevölkerungsminderheit auf die schiitisch dominierte Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki als einen der Hauptgründe für die zunehmende Gewalt.

Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP wurden seit Jahresbeginn mehr als 3700 Menschen getötet.