Nach der Bluttat kam es Protesten der Triqui-Indianer, für deren Interessen Pazos 25 Jahre lang eingetreten war. Sie blockierten drei wichtige Kreuzungen in Oaxaca-Stadt, der Hauptstadt des Staates Oaxaca.

Staatsanwältin Maria de la Luz Candelaria erklärte, Pazos sei von drei Kugeln tödlich getroffen worden. Auch drei Leibwächter hätten das Attentat nicht verhindern können. Pazos war nach einem früheren Anschlag 2001 schon teilweise gelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen.

Die von Pazos gegründete Bewegung ist eine von dreien, die in der Ortschaft San Juan Copala um die Vorherrschaft kämpfen. Dabei wurden schon Dutzende Menschen getötet. Die Polizei lässt sich nur selten in dem Ort sehen.