Bei dem Schauspiel, das jedes Jahr kurz vor der Wintersonnwende stattfindet, dringen Staubreste eines Kometen mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre ein und bringen die sie umgebende Luft zum Leuchten.

Höhepunkt ist der frühe Dienstagmorgen zwischen Mitternacht und Sonnenaufgang, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte. Die Sternschnuppen sind demnach am besten in der nördlichen Hemisphäre und dort sogar mit blossem Auge zu sehen.

Bei klarem Himmel können laut NASA vom 12. bis 16. Dezember Sternschnuppen beobachtet werden. Ursache für das beeindruckende Schauspiel sind Staubreste eines Kometen, die mit einer riesigen Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eindringen.

Die Erde durchquert in der Zeit der Geminiden eine solche Wolke mit Staubresten. Diese stammen von einem erloschenen Asteroiden namens Phaethon. Ihr charakteristisches Leuchten entsteht dadurch, dass die rasenden Staubteilchen die sie umgebende Luft ionisieren, woraufhin diese dann zu leuchten beginnt.

Abgelöst werden die Sternschnuppen dann von einer totalen Mondfinsternis ab dem Abend des 20. Dezember und am frühen 21. Dezember, der einzigen in diesem Jahr. Vollständig zu sehen ist sie allerdings nur in Nord- und Mittelamerika, Teilen von Südamerika sowie in Grönland und Island.