Griechenland

Mehrheit der Regierungskoalition in Griechenland schrumpft weiter

Parlamentsgebäude in Athen: Die Mehrheit der Regierungskoalition schrumpft weiter (Symbolbild)

Parlamentsgebäude in Athen: Die Mehrheit der Regierungskoalition schrumpft weiter (Symbolbild)

Nach der umstrittenen Verabschiedung des neuen Sparpakets in Griechenland schrumpft die Mehrheit der Regierungskoalition weiter. Nur Stunden nach dem knappen Abstimmungsergebnis verliess am Donnerstag ein weiterer Abgeordneter die Fraktion der sozialdemokratischen Pasok.

Damit hat die Drei-Parteien-Koalition noch eine Mehrheit von 18 Stimmen in Abgeordnetenhaus mit seinen 300 Sitzen. Der Abgeordnete, Mimis Androulakis, sagte dem Radiosender Vima FM, er werde am Sonntag gegen das Haushaltsgesetz stimmen.

Das griechische Parlament hat das Milliarden-Sparpaket angenommen und erhält nun von der EU weitere Hilfsgelder. Trotzdem ist die Pleite noch nicht abgewandt, erklärt der ZKB-Ökonom Jörn Spillmann.

Das griechische Parlament hat das Milliarden-Sparpaket angenommen und erhält nun von der EU weitere Hilfsgelder. Trotzdem ist die Pleite noch nicht abgewandt, erklärt der ZKB-Ökonom Jörn Spillmann.

Mit dem Votum soll der Weg freigemacht werden für die nächste Hilfstranche von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) in Höhe von 31,5 Milliarden Euro. Ohne diese stünde das Land vor der Staatspleite.

Androulakis will als unabhängiger Abgeordneter im Parlament bleiben. Die Pasok hatte in der Nacht zu Donnerstag sechs Fraktionsmitglieder ausgeschlossen, nachdem diese das Paket nicht mitgetragen hatten. Die konservative Partei Neue Demokratie von Ministerpräsident Antonis Samaras trennte sich von einem Abgeordneten.

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