Eine der beiden Ersatzkapseln soll in Copiapó bleiben, wo viele der Arbeiter der Unglücksmine leben, die andere soll im chilenischen Pavillon auf der Expo in Shanghai ausgestellt werden. Innenminister Rodrigo Hinzpeter sagte am Sonntag, über den endgültigen Verbleib der Kapseln werde noch entschieden.

Vorerst bleibe die tatsächliche Rettungskapsel in der Hauptstadt, damit alle Chilenen sie sehen oder fotografieren könnten. Mindestens zwei Städte haben bereits Anspruch auf diese Kapsel angemeldet: Copiapó, rund 70 Kilometer westlich der Mine San José, und das rund 2000 Kilometer weiter südlich gelegene Talcahuano.

Dort wurden die Kapseln in einer Werft der Marine hergestellt. Hinzpeter sagte, ihm schwebe vor, ein Bergbaumuseum zu gründen, wo die in den Nationalfarben rot, weiss und blau gestrichenen Kapseln prominent ausgestellt werden könnten.