Irak

Mehr als 50 Rebellen bei Luftangriffen in Anbar getötet

Blutspuren in Falludschah nach einem Luftangriff der Armee

Blutspuren in Falludschah nach einem Luftangriff der Armee

Die irakischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben bei Luftangriffen in der Unruheprovinz Anbar mehr als 50 radikale sunnitische Kämpfer getötet. Sie hätten zuvor «präzise Informationen über Zusammenkünfte von Terroristen» erhalten.

Bei den Angriffen seien auch ausländische Kämpfer getötet und grössere Mengen Munition zerstört worden. Die Armee geht seit Wochen verschärft gegen sunnitische Gruppen in Anbar vor, die seit Ende Dezember Falludscha und Teile von Ramadi unter ihrer Kontrolle haben.

An der Offensive sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums neben den regulären Streitkräften auch Stammesmilizen beteiligt.

Ministerpräsident Nuri al-Maliki rief am Mittwoch die Einwohner der im Westen gelegenen Provinz auf, sich gegen die radikalislamischen Rebellen zur Wehr zu setzen.

Es sei an der Zeit, der "Präsenz der Banden in der Stadt ein Ende zu setzen und die Bewohner vor dem Teufel zu retten", sagte Maliki mit Blick auf Falludscha. Der Regierungschef vertritt in dem Konflikt eine harte Linie.

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