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Massenpanik bei Soleimani-Begräbnis: Mindestens 40 Tote

Massenpanik bei Soleimani-Begräbnis: Mindestens 35 Tote

Massenpanik bei Soleimani-Begräbnis: Mindestens 35 Tote

Bei der Trauerfeier des iranischen Generals Ghassem Soleimani in der südiranischen Stadt Kerman kam es zu einer Massenpanik. Laut Behörden gibt es mindestens 35 Tote und gegen 50 Verletzte. Hunderttausende zogen mit dem Wagen des Toten durch dessen Heimatstadt.

Bei der Trauerfeier des iranischen Generals Ghassem Soleimani in der südiranischen Stadt Kerman kam es zu einer Massenpanik. Laut Behörden gibt es mindestens 35 Tote und gegen 50 Verletzte. Hunderttausende zogen mit dem Wagen des Toten durch dessen Heimatstadt.

(dpa) Bei einer Massenpanik während des Trauerzugs für den iranischen General Ghassem Soleimani in seiner Geburtsstadt Kerman sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Nach offiziellen Angaben iranischer Behörden wurden dabei am Dienstag zudem Dutzende Menschen verletzt. Die Opferzahl könnte noch steigen, hiess es. Soleimaniwar in der Nacht zum Freitag in der irakischen Hauptstadt Bagdad bei einem US-Angriff getötet worden.

Wegen der riesigen Menschenmenge musste die Beisetzung Soleimanis verschoben werden. Es bestehe keine Möglichkeit die Leiche zum Friedhof zu transportieren, hiess es zur Begründung. Die Behörden baten die Menschen, den Weg vom Asadi-Platz zum Friedhof freizumachen, damit die Beerdigung stattfinden kann.

In Kerman hatten sich nach Medienangaben Hunderttausende Menschen versammelt, um den Trauerzug durch den Geburtsort Soleimanis zu begleiten. Der Marsch führte am Dienstag durch das Zentrum der Stadt im Südosten des Landes zum Märtyrer-Friedhof, wo Soleimani später beerdigt werden sollte. Die Zeremonie wurde erneut auf fast allen Fernsehkanälen live übertragen.

Anwesend beim Trauerzug war auch der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Hussein Salami. «Wir werden Rache nehmen und die wird konsequent und hart sein, so dass die Amerikaner ihre Tat bitter bereuen», sagte Salami. Die Masse erwiderte den Aufruf mit «Rache, Rache»- und «Allahu Akbar»-Rufen («Gott ist der Grösste»).

Wegen des erwarteten Massenandrangs war der Dienstag in Kerman zum örtlichen Feiertag erklärt worden - wie zuvor schon der Montag in der Hauptstadt Teheran. Damit wollte die Regierung möglichst vielen Menschen die Möglichkeit geben, sich von dem als Märtyrer verehrten General zu verabschieden.

Zuvor hatte es in mehreren iranischen Städten grosse Trauerzüge gegeben. Allein in Teheran nahmen am Montag nach Medienberichten Millionen Menschen Abschied von Soleimani. Zuvor hatten Hunderttausende an Trauerzeremonien in Ahwas, Maschad und Ghom teilgenommen.

Washington rechtfertigte den Luftschlag gegen Soleimani damit, dass der Chef der Al-Kuds-Einheiten folgenschwere Angriffe auf US-Bürger geplant habe. Soleimani war der wichtigste Vertreter der iranischen Streitkräfte im Ausland und galt als Architekt der iranischen Militärstrategie in den Nachbarländern.

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