USA

Manövrierunfähiger Luxusdampfer wird abgeschleppt

Nach einem Brand im Maschinenraum treibt ein Kreuzfahrtschiff mit mehr als 4000 Menschen an Bord im Golf von Mexiko. Bald sollen sie aus ihrer misslichen Lage befreit sein. Ein Schleppschiff ist unterwegs.

Ein erster Schlepper hat am Montag das nach einem Brand im Maschinenraum manövrierunfähig vor der Küste von Mexiko treibende Kreuzfahrtschiff «Carnival Triumph» erreicht, das mehr als 4000 Menschen an Bord hat.

Ein zweites Boot werde in Kürze dort erwartet, erklärte ein Sprecher der in Miami ansässigen Reederei Carnival Cruise Lines, Vance Gulliksen, in einer E-Mail. Die Schlepper sollen das Schiff bis Mittwoch in den Hafen der mexikanischen Stadt Progreso bringen. Anschliessend sollen die Passagiere den Angaben zufolge zurück in die USA geflogen werden.

Die «Triumph» war am Donnerstag von Texas aus in See gestochen und ist seit Sonntag manövrierunfähig.

Reederei besitzt auch «Costa Concordia»

Die automatischen Feuerlöschsysteme des Schiffes hätten den Brand umgehend unter Kontrolle gebracht, erklärte Carnival. Niemand der 3143 Passagiere und 1086 Crewmitglieder sei verletzt worden. Die US-Küstenwache teilte mit, die Situation des Kreuzfahrtschiffes zu beobachten.

Im Januar 2012 war die zur Reederei Carnival gehörende "Costa Concordia" vor der italienischen Küste havariert. Beim Unglück starben 32 Menschen.

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