Tierhandel

Mann in Vietnam mit gefrorenem Tiger im Auto festgenommen

Kein Einzelfall: Bereits 2009 wurden in Hanoi zwei gefrorene Tiger gefunden (Archiv)

Kein Einzelfall: Bereits 2009 wurden in Hanoi zwei gefrorene Tiger gefunden (Archiv)

In Vietnam ist ein Mann mit einem tiefgefrorenen Tiger in seinem Auto festgenommen worden. Der 39-Jährige plante einem Bericht der Zeitung «An Ninh Thu Do» vom Dienstag zufolge, die tote Raubkatze gewinnbringend an einen Sammler zu verkaufen.

Für den Fall, dass er keinen Käufer finde, wollte Pham Hai Nam die Knochen des Tieres zerstossen und zu traditioneller Medizin verarbeiten, wie der in Hanoi festgenommene Mann dem Bericht zufolge bei der Polizei aussagte.

Der Festgenommene zahlte 600 Millionen Dong (rund 29'850 Franken) für den Tiger und wollte ihn für 900 Millionen Dong verkaufen.

Das 150 Kilo schwere und 1,5 Meter lange Tier wurde dem Bericht zufolge einem Naturkundemuseum übergeben. Demnach wird vermutet, dass der Tiger aus dem Ausland nach Vietnam geschmuggelt wurde.

Tiger sind vom Aussterben bedroht. Sie werden in Asien aufgrund ihres Fells und der Nutzung mancher Körperteile zu traditioneller Medizin gejagt. Zudem schränken die stark anwachsenden Städte ihren Lebensraum immer weiter ein.

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