Artenschutz

Mammut-DNA in Billigschmuck mit Elfenbein aus Kambodscha gefunden

Ein Mammut-Skelett aus der zoologischen Sammlung der Universität Zürich. (Archivbild)

Ein Mammut-Skelett aus der zoologischen Sammlung der Universität Zürich. (Archivbild)

Auf der Suche nach der Herkunft von Elfenbein in Billigschmuck aus Kambodscha sind britische Forscher auf Mammut-DNA gestossen. Es sei eine «Überraschung» gewesen, dass in den Schmuckstücken Elfenbein eines Wollhaar-Mammuts entdeckt worden sei.

Wie Alex Ball von der Artenschutzorganisation WildGenes aus Edinburgh am Freitag sagte, hat die Forscher auch verwundert, dass der Fund aus einem tropischen Land wie Kambodscha kommt.

WildGenes kämpft gegen den illegalen Handel mit Elfenbein. Die Organisation will mit Gen-Analysen Wilderern auf die Spur kommen und ihnen das Handwerk legen. Die DNA des Elfenbeins kann Hinweise darauf geben, in welcher Region die dafür getöteten Elefanten gelebt haben. Ball zufolge werden weltweit jährlich mehr als 30'000 Elefanten getötet, um an das Elfenbein ihrer Stosszähne zu kommen.

Mammuts sind seit rund 10'000 Jahren ausgestorben. Sie fallen nicht unter internationale Abkommen zum Schutz von Tierarten.

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