Auf der Karibikinsel waren für Donnerstag und Freitag Gespräche mit Oppositionsvertretern geplant. Grund für die Absage sei die "schwere und brutale Aggression" der US-Regierung gegen Venezuela, hiess es in einer Regierungserklärung.

US-Präsident Donald Trump hatte am Montag das gesamte Vermögen der venezolanischen Regierung in den USA einfrieren lassen. Caracas verurteilte das Vorgehen als "wirtschaftlichen Terrorismus".

Die US-Regierung gehört zu den schärfsten Kritikern Maduros und hat sich im Machtkampf in Venezuela hinter Oppositionsführer Juan Guaidó gestellt. Als Parlamentspräsident Guaidó sich im Januar selbst zum Übergangspräsidenten erklärte, waren die USA eines der ersten Länder, das ihn anerkannte.

Maduro und Guaidó ringen seit Monaten erbittert um die Macht. Vertreter von Regierung und Opposition hatten aber in den vergangenen Wochen unter Vermittlung Norwegens Gespräche auf Barbados begonnen, um einen Ausweg aus dem Konflikt zu suchen.