Noch zeichnet sich bei der Geiselnahme im australischen Sydney keine Lösung ab. Ein bewaffneter Geiselnehmer hält weiterhin eine unbekannte Zahl von Geiseln in einem Lindt-Chocolat-Café fest. Polizeiexperten verhandeln derzeit mit ihm. 

Nun wendet sich Lindt & Sprüngli, das Schweizer Mutterhaus des betroffenen Unternehmens, in einem kurzen Communiqué an die Öffentlichkeit. Man sei «sehr betroffen von den Nachrichten», die aus Sydney eingetroffen sind. «Die Gedanken gelten in diesem Moment den Geiseln», heisst es weiter. Man stehe den Behörden vor Ort zur Verfügung, damit die Situation schnellstmöglich einen positiven Ausgang finde.  

Acht Cafés in Australien

Bereits zuvor haben sich die Lindt-Chocolat-Cafés in Australien geäussert. Sie dankten allen für ihre Unterstützung in dieser schwierigen Situation, heisst es auf der Unternehmensseite auf Facebook. Sie seien sehr besorgt über diesen schlimmen Vorfall, und ihre Gedanken und Gebete richteten sich an die Angestellten des Cafés und deren Verwandten und Freunden. Der Vorfall sei Sache der Behörden, und sie warteten auf Neuigkeiten von behördlicher Seite.

Gemäss der Internetseite des Unternehmens existieren in Australien acht Lindt Chocolat Cafés, davon vier in Sydney. Vom Schweizer Mutterkonzern von Lindt Australien, dem Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli, war vorerst keine Stellungnahme erhältlich. (fum/sda)