Sie wären damit die ersten westlichen Regierungschefs, die nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi das nordafrikanische Land besuchen.

Cameron und Sarkozy würden zunächst in Tripolis den Vorsitzenden des Rates (NTC), Mustafa Abdel Dschalil, treffen, um dann weiter nach Benghasi zu reisen, sagte der NTC-Vize Abdel Hafis Ghoga der Nachrichtenagentur Reuters. Weder die Regierung in London noch in Paris bestätigte eine geplante Reise nach Libyen.

Frankreich und Grossbritannien haben den NATO-Militäreinsatz vorangetrieben und sich in grossem Umfang beteiligt. Die Luftangriffe des Militärbündnisses haben entscheidend zum Vormarsch der Rebellen beigetragen, die verbliebene Getreue Gaddafis in wenige Städte zurückgedrängt haben.

Ebenfalls heute wird auch der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in Libyen erwartet. Er befindet sich derzeit auf einer viel umjubelten Reise durch mehrere arabische Länder, die ihre autoritären Staatschefs gestürzt haben.