Damit lag sie nach Angaben der Wahlkommission vom Donnerstag zwar weit vor ihren Mitbewerbern, würde aber die zur Wahl im ersten Durchgang notwendige absolute Mehrheit verfehlen. Sollte sich das Ergebnis im weiteren Verlauf der Auszählung bestätigen, muss Johnson-Sirleaf Anfang November in die Stichwahl.

Der schärfste Rivale der Präsidentin, Winston Tubman, kam den ersten offiziellen Ergebnissen zufolge auf 26,5 Prozent. Für den einstigen Rebellenführer Prince Johnson sprachen sich 19,5 Prozent der Wähler aus. Wahlberechtigt waren 1,8 Millionen Menschen.