Gutierrez-Menoyo hatte mit seiner Guerillagruppe zunächst an der Seite von Fidel Castro gegen den Diktator Fulgencio Batista gekämpft. Nach der kubanischen Revolution 1959 brach Gutierrez-Menoyo mit Castro und ging nach Miami ins Exil.

Er kehrte mit bewaffneten Gesinnungsgenossen nach Kuba zurück, um einen Aufstand zu organisieren. Die Mitglieder der Gruppe wurden jedoch einen Monat später gefasst, Gutierrez-Menoyo verbrachte 22 Jahre in kubanischen Gefängnissen.

1986 kam er auf internationalen Druck frei und ging erneut ins Exil. In Miami gründete er 1992 die moderate Oppositionsgruppe Cambio Cubano, die Veränderungen durch einen Dialog mit der Regierung erzielen will.