Die drei Männer, die wegen "Spionage", "Piraterie" und einem Einwanderungsdelikt zu bis zu 30 Jahren Haft verurteilt worden waren, würden bald aus der Haft entlassen. Mit ihnen seien seit Juli insgesamt 50 Gefangene freigelassen worden, teilte die Kirche mit.

Die Opposition wirft Havanna allerdings vor, nicht nur politische Dissidenten sondern auch gemeine Kriminelle freizulasen. Der Kirche zufolge befinden sich noch immer 13 der 52 Dissidenten, die 2003 zu Haftstrafen zwischen sechs und 28 Jahren verurteilt worden waren, in Haft.

Der kubanische Regierungschef Raúl Castro hatte im Juli nach Verhandlungen mit der Kirche und der spanischen Regierung versprochen, die Männer bis kommenden Sonntag nach und nach freizulassen. Die 13 noch inhaftierten Dissidenten weigern sich ihren Familien zufolge jedoch, nach ihrer Entlassung ins Exil nach Spanien zu gehen.